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Ineinander 2003

 

Menschen und Zeichen
Skulpturen und Zeichnungen
2000 – 2011

Galerie Karin Büsch
4.11.2011 - 31.12.2011

Die Galerie Karin Büsch
lädt Sie und Ihre Freundinnen und Freunde herzlich ein zur

Ausstellungseröffnung

am 4. November 2011
18:00 – 22:00 Uhr

Der Künstler ist anwesend

Galerie Karin Büsch
Glockenturmstr. 20 a
14055 Berlin

Tel.: 030-3041513 und 0175-3705909
Fax: 030-3043829
E-Mail kbuesch@gmx.net
www.galerie-Karinbuesch.de

Öffnungszeiten:
Dienstag 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag 15:00 – 18:30 Uhr
und nach Vereinbarung

www.dedo-gadebusch.de

 

Die Galerie Karin Büsch stellt in der Zeit vom 4. November bis zum
31. Dezember 2011 Arbeiten des Berliner Bildhauer, Grafiker und Maler
Dedo Gadebusch aus. Unter dem Motto

Menschen und Zeichen
Skulpturen und Zeichnungen
2000 bis 2011

werden Bronzen, Eisenplastiken und Kreidezeichnungen der letzten zehn Jahre gezeigt.

Dedo Gadebusch begann sein Werk in den späten 50er Jahren mit groß-formatigen Eisenplastiken. Während in den folgenden Jahren eher Bronze als Material im Vordergrund stand, kehrte er mit Beginn des neuen Jahrhunderts zu seinem Ausgangsmaterial Eisen zuruück.

Im Zentrum seines Interesses im gesamten Oevre befindet sich fast immer die menschliche Gestalt, allein oder in Beziehung zu Anderen.

Standen in den 70-er bis 90-er Jahren meist drei-
dimensional konzipierte Bronzeplastiken im Vorder-
grund, so sind die hier vorgestellten Skulpturen
aus zweidimensionalen Elementen geschaffen; eine
gewisse Räumlichkeit wird nur durch Aneinander-
und Übereinanderfügen dieser Elemente erreicht.


Zu Beginn dieser Periode arbeitet Dedo Gadebusch
mit selbst gegossenen Wachsplatten, aus denen er
die Strukturelemente schneidet und aneinanderfügt.


Werden diese Wachsmodelle in Bronze gegossen,
ist jede Plastik ein Unikat, da beim Arbeitsprozess
die Wachsform verloren geht.

Tänzerin 2001
Tänzerin 2001

Beim Gußvorgang schmilzt das Wachs aus der Form und wird durch Bronze ersetzt, sodass die Form unwiederbringlich verloren geht (cire perdue) und jede Plastik ein nicht reproduktionsfähiges Unikat ist.

Bei der Weiterentwicklung dieser „zweidimensionalen“ Technik greift Dedo Gadebusch auf das Material seiner Anfangsjahre zurück: Eisen. Aus bis zu 10 mm dicken Eisenplatten schneidet er – ohne dass vorher eine Skizze oder ein Modell angefertigt wird – freihändig Elemente. Der Schneidbrenner wird hierbei wie ein Zeichenstift benutzt. Manchmal führt der erste Arbeitsschritt bereits zu der fertigen Form, welche dann nur noch auf einer Bodenplatte fixiert wird.

 

Paar 2002-1

Paar 2002-1
Ineinander 2003

Ineinander 2003
Homm. á Archipenko 2011

Homm. á Archipenko 2011

 

Oft werden einzelne Elemente zusammen geschweißt, sodass Teile aus der Fläche heraustreten und eine Dreidimensionalität suggerieren.

 

Paar 2003-1

Paar 2003-1
Du 2011

Du 2011
König und Königin 2011

König und Königin 2011

 

Da Dedo Gadebusch auch hier ohne Skizze oder Modell arbeitet, sind die Resultate dieser Arbeiten ebenfalls Unikate.

Die ausgestellten Zeichnungen entstanden alle innerhalb eines Jahres. Es sind farbige Kreidezeichnungen, von denen viele deutlich die Handschrift des Bildhauers tragen.

 

Angolo 2000-59

Angolo 2000-59
-Musikant-
Angolo 2000-67

Angolo 2000-67
-Baal-
Angolo 2000-99

Angolo 2000-99

 

Sie greifen formal die Elemente der gleichzeitig entstandenen Serie von Kleinplastiken gleichen Namens auf.

 

Nudo 2000-5

Nudo 2000-5
Nudo 2000-7

Nudo 2000-7
Angolo 2001-1

Angolo 2001-1
Angolo 2000-80

Angolo 2000-80

 

Die Bezeichnungen „Nudo“ und „Angolo“ beziehen sich auf formale Elemente .“Nudo“ stellt die organische, menschliche Form in den Vordergrund. In der Serie „Angolo“ splittert sich der menschliche Körper auf in geometrische Formen, wobei manchmal die reinen geometrischen Formen übrig bleiben und zu „Zeichen“ werden.

 

Signal 2003

Signal 2003
Paar 2008-2

Paar 2008-2
Zen 2009

Zen 2009

 

Die Grundformen, die Dedo Gadebusch einsetzt, sind so simpel wie ein Alphabet; ihre Aussagekraft gewinnen sie erst durch die Kombination dieser einfachen Grundformen.

Trotz dieser einfachen Formelemente gelingt es Dedo Gadebusch, die gesamte Palette menschlicher Gefühle auszudrücken, wie zum Beispiel im „Tanz“ aus dem Jahre 2011 und in der Grafik „Nudo 2000-22“.

 

Signal 2003

Tanz
Nudo 2000-22 -Spiel-

Nudo 2000-22
-Spiel-

 



Galeristin Karin Büsch
Paar 2008-2

Dedo Gadebusch im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Prof. H. Börsch-Supan
Zen 2009

Dedo Gadebusch mit den Künstlerkollegen Carla Fioravanti
und Norbert Fritsch
 


Sammlerinnen Dr. Silke Heller, Berlin und Janet Petit, Montpellier, Frankreich
Paar 2008-2

Dedo Gadebusch im Gespräch mit dem Sammlerpaar M. Larsberg
Zen 2009

Dedo Gadebusch im Gespräch mit dem Schauspieler Kurt Lutz
 


Für das Rahmenprogramm
sorgten Cello Capricioso und
Paar 2008-2


Rosa X
Zen 2009


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